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Neue Vorstandschaft des Tennis Club Ottenhöfen erntet Lob und Anerkennung

 

Einziger Wermutstropfen bei der stattgefundenen Generalversammlung des

Tennis-Club Ottenhöfen war die sehr bescheidene Beteiligung der Vereinsmitglieder. Man kann

allerdings positive Schlüsse daraus ziehen, dass es einfach stimmt im Verein und man den

Verantwortlichen vertraut und deshalb nicht unbedingt eine Teilnahme für notwendig empfindet.

Wolfgang Harter begrüßte insbesondere unseren Bürgermeister Hans-Jürgen Decker, beide

Ehrenvorsitzende Gerhard Köninger und Ulrich Bell, sowie auch das Ehrenmitglied Siegfried

Leppert, dem man anmerkte, wie sehr er doch noch an seinem Tennis-Club hängt, auch wenn er

aus gesundheitlichen Gründen selbst nicht mehr aktiv Tennis spielen kann.

Im Bericht der Schriftführerin Claudia Miller wurde deutlich, dass der TCO

wieder ein ereignisreiches, vielfältiges Vereinsjahr hinter sich hatte. Die TCO-Gemeinschaft unter

neuer Führung zeigte schon im Frühjahr Ihren Zusammenhalt beim Aufbau einer neuen Gerätehütte

für Trainingshilfsmittel, welche insbesondere in der Nachwuchsförderung benötigt werden.

Obligatorisch, aber unverzichtbar ist immer der „Frühjahrsputz“ des Clubhauses, der in erster Linie

von den Damen des TCO immer wieder bestens umgesetzt wird. Platzinstandsetzung liegt dann

mehr in Männerhand, wie immer geleitet durch den erfahrenen „Anlagenmanager“ Wilfried

Schnurr. Die Saisoneröffnung im Clubhaus mit „Fingerfood“ zubereitet und gespendet durch viele

Mitglieder inkl. Vorstellung der neuen Homepage war eine gelungener Abend für

Jung und Alt. Auch ein Besuch einer Delegation des TCO beim grössten Sandplatzturnieres der

Welt in Paris war ein Highlight. Ein wichtiger Baustein für das finanziell automatisch sehr

einnehmende Vereinsgeschehen ist die Teilnahme am Dorfbrunnenfest Ende Juli. Dass man nicht

nur mit dem Tennisschläger umgehen kann zeigten Erfolge beim Fußballturnier „Hasenwaldcup“

beim FCO (4. Platz) und beim Volleyballturnier des TC Seebach (1. Platz). Krönender Abschluss

war dann der Saisonabschluss im Rebstock Furschenbach unter Rekordbeteiligung mit

Siegerehrungen und vor allem mit der Ehrung von Ulrich Bell für sein grosses Engagement als

langjähriger 1. Vorsitzender.

Im ausführlichen Sportwartbericht von Siegbert Fischer stachen sicherlich die 3 errungenen

Meisterschaften von den Mannschaften Damen, Damen 30 und Herren 40 hervor. Aber auch die

Tatsache, dass sich die 1. Herrenmannschaft gut entwickelt und sich sicherlich in den kommenden

Jahren weiter verbessern wird zeigt eine positive sportliche Tendenz. Die neu eingebauten jungen

Spieler müssen allerdings weiter motiviert bleiben und sich auch durch Training und

Trainingsmatches weiter verbessern. Die in der 1. Bezirksliga am meisten geforderte Mannschaft

der Herren 30 konnte die Klasse wiederum nach hartem Kampf sicher und verdient halten.

Dass man auch im Alter von über 70 Jahren den Tennissport noch ausüben kann zeigte unsere

Herren 70 Mannschaft. Gegen traditionsreiche Clubs konnte man in der reinen Doppel-Runde tolle

Spiele absolvieren.

In 2013 fanden sogar wieder Vereinsmeisterschaften im Erwachsenenbereich statt, die sportliche

Krönung dieser so erfolgreichen Saison. Ein kleiner Tennis-Boom im Hasenwald ist unverkennbar,

so berichtetet der Vorsitzende und Leiter des Resorts Spielbetrieb Christian Fischer.

Wie hoch das Niveau bei den Damen ist, bekamen die Zuschauer nicht nur am Finaltag bei

herrlichem Herbstwetter zu sehen. So setzte sich Verena Schmelzle gegen Mandy Fischer in einem

hochklassigen Finale durch. Was Bayern München in der Fußball Bundesliga ist, ist Jürgen

Köninger beim TCO. Auch wenn er hin wieder innerhalb der Matches in Rückstände geriet gewann

er das Blitzturnier in der offenen Herrenklasse doch souverän. Im Endspiel bezwang er unseren

Punkte-Garant der Medenrunde Christian Fischer. Wilfried Schnurr als Routinier wurde

Vereinsmeister in der Klasse Herren LK15-23 in der erfreulicherweise viele neue und junge Spieler

mitgewirkt haben.

Die Jugendabteilung unter Leitung von Jürgen Köninger berichtete mit Stolz von einem 3-fachen

Zuwachs bei den Kinder und Jugendlichen, die Tennis beim TCO spielen wollen. Das

Talentino-Konzept, eine Ballschule sind neue Methoden für ein motiviertes Trainerteam, die sich

um die nun knapp 50 jungen Talente kümmern. Ein Saisonvorbereitungstag der verschiedenen

Jugendmannschaften, ein Tie-Break Turnier an Pfingsten, Verbandsspiele, Clubmeisterschaften im

Oktober, Jugendsaisonabschluss und natürlich ein nahezu wöchentliches Training schaffen eine

tolle Möglichkeit für den Nachwuchs sich neben der schulischen Ausbildung auch sportlich und in

der Gemeinschaft eines Vereines zu entwickeln. Die Vorstandschaft bedankte sich ausdrücklich für

den enormen Einsatz von Jungendwart und Trainer Jürgen Köninger, der natürlich auf die

Unterstützung des Vereines, seines Bruders Volker und seiner Trainer bauen muss um diese Arbeit

erfolgreich fortführen zu können. Ebenfalls positiv erwähnt wurden auch die Sponsoren, denn

gerade der Kinder und Jugendbereich will und muss auch bestmöglich finanziell unterstützt

werden!

Annette Hoffmann berichtete über die finanzielle Situation im Verein. Die Zahlen machten deutlich,

wie hart und mühsam es ist, ein Vereinsjahr mit einem positives Ergebnis abzuschliessen. Jahr für

Jahr ist dies eine Herausforderung für den TCO und seine Verantwortlichen um Vorsitzende Kerstin

Weiler (Resort Finanzen). Man ist sehr erleichtert, dass man in Annette Hoffmann eine ideale

Nachfolgerin unseres langjährigen Kassier Gerhard Köninger gefunden hat, der mit Rat und Tat

weiterhin beratend dem Verein zur Verfügung steht. Patrick Bassler als Vertreter der Kassenprüfer

bescheinigte eine einwandfreie Buchführung. Ein sorgfältiges, diszipliniertes Umgehen mit den

Finanzen ist das A&O. Sei es bei Entscheidungen über Neuinvestitionen, Preiserhöhungen

innerhalb der Angebote im Verein usw.. Aufgaben, mit denen sich die Vorstandschaft immer

intensivst befassen muss, um richtige Entscheidungen treffen zu können, bei gleichzeitigem

Verständnis der Mitglieder.

Der Ottenhöfener Bürgermeister Hans-Jürgen Decker übernahm dann die Entlastung der

Vorstandschaft. Zuvor aber lobte er die Entwicklung im Verein. Insbesondere die tolle Jugendarbeit,

wiederbeleben von Vereinsmeisterschaften, die neue Homepage, die Tatsache, dass Tennis über 70

auch noch gespielt wird in seiner Gemeinde. Nicht unerwähnt blieb auch, dass die neu gebildete

Vorstandschaft so gute Arbeit leistete.

Die Vorstandssitzung endetet mit den Punkten Ehrenamtspauschale, Verschiedenes, Wünsche und

Anträge.                                                                                                                    Aga